Was macht unsere Premium-Bio Qualität eigentlich aus?

Mit der DEMETER-Zertifizierung bewegen wir uns bereits auf dem höchsten Standard den es in der Biobranche derzeit gibt. Darüber hinaus versuchen wir unsere Tiere so naturnah wie möglich zu halten. Über die Weidesaison die von ca. Mitte April bis Dezember dauern kann stehen unserer Herde die artenreichsten Naturschutzflächen zur Verfügung. Auf unserer Reise durch zwei Landkreise finden wir für unsere Schafe und Ziegen feinste Kräuter und Gräser, das allein ist schon eine satte Grundlage für bestes Fleisch. Darüber hinaus sind die meisten unserer Weideflächen recht steil, mit Hangneigungen bis 55% und mehr. Da müssen die Tiere viel laufen und teilweise sogar klettern um an die leckersten Bissen zu kommen. So entsteht bestes Fleisch mit intramuskulär angereichertem Fett, was das Fleisch so zart und wohlschmeckend macht. Über die gesundheitlichen Aspekte von Lamm- und Ziegenfleisch wird und wurde andernorts ausreichend berichtet, da sind unsere geschätzten Kunden sicher auf dem Laufenden.

Und auch im Winter achten wir mit unserem Offenstall stark darauf, dass unsere Herde den Lauf von Sonne, Mond und Sternen täglich wahrnehmen kann. Die Südseite des Stalls ist nur von einer Bande in 1,20 Meter Höhe umgeben. So stehen die Tiere windgeschützt und trocken, können aber jederzeit rausschauen. Die frische Luft tut auch ihre Wirkung: bei uns im Stall stinkt es nicht und Lungenentzündungen oder ähnliches gibt es bei uns eigentlich nicht. Da bei der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise Präventivmedizin und der Einsatz der chemischen Keule ausgeschlossen ist, müssen wir mit den Haltungsbedingungen und dem Futter ein gesundes Umfeld schaffen, damit unsere Tiere stets gesund und munter bleiben. Unser Winterfutter liefert uns seit Jahren unser Demeter-Kollege Lothar Burkhart aus Steinhilben.

Das wäre es jetzt eigentlich gewesen. Stimmt nicht. Mit Tieren auf die Welt bringen, sie zu füttern und grosszuziehen und sie danach zu schlachten ist es ja noch lange nicht getan. So achten wir wenn der Tag des Schlachtens gekommen ist immer darauf, dass wir die Lämmer in kleinen Gruppen auf kürzesten Wegen und ohne Stress zu unserem Metzgermeister Manuel Schnitzler nach Holzelfingen fahren. Die Situation des Anhängerfahrens und die Personen sind den Lämmern vertraut und so können wir uns in Ruhe und ohne Grobheiten o.ä. verabschieden. Nur so kann wertvolles und qualitativ hochwertiges Fleisch für die Ernährung von Geist und Körper entstehen. Besonders wichtig ist uns auch, dass alle Teile eines Tieres verwertet werden, hier folgen wir auch sehr gerne unserem Gastronomie-Partner, Bio-Spitzenkoch und Freund Simon Tress mit seinem Team aus dem Biohotel und Restaurant Rose in Ehestetten, bereits seit den 50-ern Demeterbetrieb und starker Verfechter und Anwender des Nose-to-tail Prinzips. Man kann wirklich aus allem etwas leckeres machen, so gibt es keinen Abfall und wir zeigen unseren Respekt vor dem Lebewesen das wir essen.

Überhaupt macht es uns die größte Freude wenn wir strahlende Gesichter von Menschen sehen, die ihr Essen in guter Gesellschaft und eventuell mit einem kleinen Gläschen Wein genossen haben. Diese Menschen sind es auch, die uns anspornen sieben Tage die Woche das Beste zu geben und immer weiter an unserem Betrieb und unserer Tierhaltung zu feilen und zu verbessern. Das sind Sie bzw. Ihr: unsere Kunden und Freunde.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Annette und Torsten